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Grenzöffnung

Der Beginn des Endes der DDR

Als Günter Schabowski (ab 1986 Sekretär des Zentralkomitees der SED) am 9. November gegen 18 Uhr am Ende einer Pressekonferenz die Meldung verliest, dass ab sofort die unbeschränkte Ausreise aller DDR-Bürger möglich ist (->Audio), sehen viele diese Mitteilung ungläubig im Fernsehen.
Ungefähr zur selben Zeit findet in Leipzig ein Schweigemarsch zum Gedenken an die Reichspogromnacht statt, zu welchem das Neue Forum aufgerufen hat.
Bundeskanzler Helmut Kohl gibt in Warschau ein erstes zurückhaltendes Statement zur neuen Reiseregelung. Aus Anlass der neuen Bestimmungen beendet der Bundestag gegen 21.00 Uhr seine Sitzung mit dem Absingen der Nationalhymne.
Gegen 21.30 Uhr stürmen die ersten DDR-Bürger in den Westen. An verschiedenen Übergängen der innerdeutschen Grenze strömen Tausende DDR-Bürger in die Bundesrepublik.
Gegen Mitternacht wird auch die Mauer am Brandenburger Tor gestürmt.
 

(Foto/Andreas Vogt)

Am 4. Januar 1990 begibt sich E.-A. Humpf
auf einen Tagesausflug nach Treffurt. Was er
da sieht, hört, erlebt und wen er alles
kennen lernt, berichtet er in der Beschreibung
seiner Tagestour.

Bernd Hummel ist Journalist und arbeitete vor und nach der Grenzöffnung als Hörfunk- und Fernsehreporter. Er erinnert sich an den kleinen Grenzverkehr und an seine Reportage aus Alten- und Großburschla kurz nach der Grenzöffnung.

Bernd Hummel

Lindewerra vor der Grenzöffnung

"Mindestens 40km östlich von Kassel" Der Film über das DDR-Grenzdorf entstand 1992/1993 im Rahmen eines Projektes der "Video-Werkstatt Agathof in Kassel".

 
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