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Grenzöffnung |
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Der Beginn des Endes der DDR |
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Als Günter Schabowski (ab 1986 Sekretär des Zentralkomitees
der SED) am 9. November gegen 18 Uhr am Ende einer Pressekonferenz die
Meldung verliest, dass ab sofort die unbeschränkte Ausreise aller
DDR-Bürger möglich ist (->Audio), sehen viele diese Mitteilung ungläubig im
Fernsehen. Ungefähr zur selben Zeit findet in Leipzig ein Schweigemarsch zum Gedenken an die Reichspogromnacht statt, zu welchem das Neue Forum aufgerufen hat. Bundeskanzler Helmut Kohl gibt in Warschau ein erstes zurückhaltendes Statement zur neuen Reiseregelung. Aus Anlass der neuen Bestimmungen beendet der Bundestag gegen 21.00 Uhr seine Sitzung mit dem Absingen der Nationalhymne. Gegen 21.30 Uhr stürmen die ersten DDR-Bürger in den Westen. An verschiedenen Übergängen der innerdeutschen Grenze strömen Tausende DDR-Bürger in die Bundesrepublik. Gegen Mitternacht wird auch die Mauer am Brandenburger Tor gestürmt. |
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